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Dolomiten: Glücksmomente für jedes Alter

In jeder Lebensphase gibt es andere Bedürfnisse, Ansprüche und Wünsche, gibt es Augenblicke, in denen man nach Anregungen, Antworten und Freuden außerhalb des Lebensumfelds sucht

Für mich waren die Berge immer treue Reisegefährten, in jeder Entwicklungsphase.

Die Dolomiten sind für mich jedes Jahr wieder wie eine liebe Freundin, die viele Emotionen geweckt hat, die mir neue Erkenntnisse und Wohlbefinden geschenkt hat. Durch die Natur habe ich mich so in jedem Urlaub nicht nur selbst besser kennengelernt, sondern auch die Traditionen und Schönheiten der Umgebung.

Wann aber hat das alles begonnen?
DAS KIND: Entdeckungsdrang

Das erste Mal war ich 1967 in Corvara.
  
Eine Reise mit dem Auto, die eine gefühlte Ewigkeit dauerte, gleichzeitig aber das quälende Ausharren, bis man endlich erfahren sollte, was das ist, „die Berge“.

Bei der Ankunft dann: Erstaunen. Das erste Mal fühlte ich mich ganz klein gegenüber diesen gigantisch hohen, schattigen Massiven, die mir fremd waren. Atemberaubend!

Zu der anfänglichen Angst gesellte sich dann der Drang, diese farbenprächtigen Berge zu entdecken und ihr „Freund“ zu werden.

Die ersten Spaziergänge mit den Eltern zwischen Col Alto, Piz Sorega und Piz La Ila, die ersten Blumennamen, die ich staunend im Naturpark Puez-Geisler lernte, die ersten Tiersilhouetten, die in den Lichtungen des Naturparks Fanes-Sennes-Prags verschwanden, und von mir aufgeregt und erstaunt verfolgt wurden.

Damals war es für mich unfassbar, ein davonlaufendes Reh zu sehen.

Ich freute mich darüber und war verblüfft.

Und dann, das Spektakel der Pisciadù-Wasserfälle oder einfach stundenlang in der Sonne den Fischen im Boè-See zuzuschauen. Was für Erinnerungen, was für eine Sehnsucht nach alten Zeiten!

DER HERANWACHSENDE: Abenteuerlust

Die Jahre vergingen und nach Monaten der Schule, des Lernens und des Alltags war Corvara das lang ersehnte Ziel.

Man freute sich darauf, Freunde, die dort ihren Sommerurlaub verbrachten, wiederzusehen. Und jedes Jahr kamen neue Bekanntschaften und neue Erfahrungen hinzu. So viele Erlebnisse und Fertigkeiten, die auf einer Wiese im Mühlental oder bei einem gastronomischen Event in der Heiligkreuzkofelhütte zusammenkamen.

Obwohl man schon viele Orte kannte, boten Alta Badia und Südtirol immer wieder neue Destinationen für sportliche Aktivitäten, um gemeinsam mit Freunden Neues zu erkunden, etwas über die Natur zu lernen.

Drei Zinnen, Monte Civetta, Marmolata, Tofana und Langkofel. Alles was zählte, waren Spaß und Abenteuer!

Zum Wandern im Sommer und Skifahren im Winter kamen allmählich Mountainbiketouren auf der Sellaronda, Klettern am Rosengarten oder Heiligkreuzkofel und alle Arten von Aktivitäten hinzu, bei denen man Luft, Wasser und Land durchstreifen bzw. genießen konnte. Und sie begleiteten meinen jugendlichen Entdeckungsdrang.

Es waren goldene Jahre, die unauslöschliche Bilder hinterlassen haben.

FAMILIENZEIT: geteiltes Glück

Einige Jahre gingen ins Land. Ich lernte Barbara kennen und lieben und Vera und Thomas wurden geboren. Zurückzukommen und meinen Kindern diese Orte zu zeigen, war ein wunderbares Gefühl. Dieselben interessierten Blicke, derselbe Drang, sich jeden Winkel der Gegend zu eigen zu machen.

Natürlich habe ich jeden einzelnen Augenblick herbeigewünscht, der diese gemeinsamen Tage unvergesslich machen würde.

Zusammen sind wir im Morgengrauen aufgestanden und haben auf dem Sassongher den Sonnenaufgang beobachtet.

Wir sammelten Heilkräuter, um gemeinsam einen Tee zuzubereiten und Kekse zu probieren. Wir haben selbst Brot gebacken, um der Arbeit mit den Händen nachzuspüren und viele andere Augenblicke mit der Familie neu entdeckt.

Dafür sind mir meine inzwischen erwachsenen Kinder heute noch dankbar.

GEGENWART: Ruhe als Quelle der Freude

Erwachsen zu werden ist immer eine Herausforderung. Oft ruht man sich auf dem aus, was man kennt und was man schon gesehen hat. Ein Fehler, den ich immer versucht habe zu vermeiden und in dieser Hinsicht war Alta Badia eine weise Ratgeberin.
  
Die Freude daran, in Erstaunen versetzt zu werden, habe ich mir bis heute bewahrt. Ich gönne mir Besuche in ladinischen Museen und ergründe die Geschichte und Traditionen. Ich mache Touren zu sagenumwobenen Burgen und Schlössern.

Orte wie Corvara, Kolfuschg, Badia, St. Kassian, La Villa und La Val sind inzwischen mein zweites Zuhause.

Menschen wie Michael, der das Sporthotel Panorama leitet, sind mein immerwährender Bezugspunkt, wann immer ich nach Corvara komme. Inzwischen sind wir Freunde fürs Leben geworden.
  
Jeder Augenblick bietet mir die Möglichkeit, in die Vergangenheit einzutauchen, mir die Gegenwart emotional bewusst zu machen, vor allem aber, mich auf den nächsten Urlaub in den Bergen zu freuen.

Ein Dank an Südtirol, ein Dank an Alta Badia, ein Dank an die Dolomiten!